Sonntag, 9. Dezember 2007

Auch mal wieder was neues

Fast 14 Tage ohne Beitrag, dann wollen wir mal Abhilfe schaffen.

Letzte Woche verlor der VfB vor der Weihnachtsfeier der offiziellen Fanclubs 1:2 gegen die schwarz-gelben Borussen, eine Woche später machte man es beim letzten Heimspiel des Jahres 2007 besser und gewann 3:1 durch Tore von Marica, Cacau und Hitzlsperger. Leider verletzte sich Cacau schwer an der Schulter und wird wohl nicht nur die Weihnachtsferien zur Reha nutzen müssen, sondern auch die Saisonvorbereitung verpassen. Wenn alles gut läuft kann er dann Anfang Februar wieder zur Mannschaft stossen.

In der kommenden Woche warten noch 2 Auswärtsspiele auf den VfB vor der Winterpause. Nach dem sportlich unwichtigen letzten Spiel in der CL beim renomierten FC Barcelona wartet am Samstag die Arminia aus Bielefeld. Die Favoritenrolle kann unterschiedlicher nicht sein bei den beiden Spielen. Während in Barcelona alles andere als eine Niederlage eine Überraschung wäre, wäre dies umgekehrt eine Niederlage in Bielefeld. Wollen wir mal hoffen, dass der eiserne Ernst seine Schießbude noch eine weitere Woche trainieren darf.

Unterdessen konnte Jörg Schmadtke in Aachen noch keine Wende herstellen, im Gegenteil selbst daheim verliert man nun, die eklatante Standardschwäche ist immer noch vorhanden und nach nur 1 Punkt aus 2 Heimspielen, sollte in Koblenz ein Dreier geholt werden, damit man nicht komplett in die untere Tabellenregion abstürzt.

Mittwoch, 28. November 2007

Sieg trotz dummer Gegentore in der CL

Eigentlich war es wie immer, der VfB lag wieder einmal durch ein blödes Gegentor in der Champions League zurück. Aber diesmal zeigte man wie zuletzt in der Bundesliga Moral. Cacau glich mit dem Halbzeitpfiff per Hacke aus. In der 2.Halbzeit fand der Ball mit Hilfe des Gästetorwarts nach einem Weitschuss von Pardo erneut das Tornetz.

Die Führung hielt aber nicht lange, ein Abwurf von Schäfer auf Delpierre konnte abgefangen werden und der entblößten Abwehr gelang es nicht mehr den Ausgleich zu verhindern.

Aber der VfB im November 2007 ist eine andere als im September 2007 und so gelang Marica durch einen sehenswerten Außenristschuss noch der hoch verdiente Siegtreffer.

Traurig, dass diese limitierten Schotten im Europacup überwintern. Aber der VfB war an den ersten Spieltagen einfach durch die Verletzungsseuche zu schlecht. in 2 Wochen geht es dann zum Abschluss auf Sightseeingtour nach Barcelona.

Montag, 26. November 2007

Buchwald in Aachen entlassen

Die Alemannia hat heute ihren Trainer Guido Buchwald sowie Co-Trainer Jürgen Hartmann entlassen. Die beiden ehemaligen Spieler des VfB Stuttgart überlebten nur 14 Spieltage am Aachener Tivoli.

Die zuletzt wenig zufriedenstellenden Ergebnisse, der große Abstand zum Aufstiegsplatz sowie wenig Fortschritte innerhalb des Kaders ließen die Aachener Funktionäre handeln.

Sportdirektor Jörg Schmadtke übernimmt das Traineramt interimsweise bis zur Winterpause.

WM-Qualifikation

Deutschland trifft in der WM-Qualifikation auf
  • Russland
  • Finnland
  • Wales
  • Aserbaidschan
  • Liechtenstein
Diese Gruppe sollte machbar sein, außer gegen Aserbaidschan hat die DFB-Mannschaft schon gegen jede Nationalmannschaft gespielt. Der ehemalige Sowjetstaat mit 8,5 Millionen Einwohnern liegt am Kaspischen Meer und hat Grenzen zu Russland, Georgien, Armenien und den Iran. Die Hauptstadt ist die Hafenstadt Baku.

Lediglich der Gruppenerste qualifiziert sich automatisch für die WM, die 8 besten Gruppenzweiten der 9 Gruppen spielen ein Play-Off mit Hin- und Rückspiel um die letzten 4 Plätze.

Samstag, 24. November 2007

Mal wieder 4 Tore in Frankfurt

Es geht doch, endlich trifft auch Ciprian Marica, klare Überlegenheit in Halbzeit 2 sprengt Funkels Betonfußball.



Die VfB Amateure verloren leider in Sandhausen durch einen Freistoss in der letzten Spielminute, konnten allerdings die Tabellenführung in der Regionalliga Süd behaupten und damit die Herbstmeisterschaft erringen, da Aalen nicht über ein Unentschieden gegen den FCB II hinauskam.

Freitag, 23. November 2007

Endlich wieder Bundesliga

Morgen spielt der VfB Stuttgart in der Bundesliga endlich wieder um Punkte. Auswärts wartet vor ausverkauften Rängen die Eintracht aus Frankfurt. An das letzte Spiel haben die Schwaben noch positive Erinnerung, vor einem halben Jahr beim 0:4 spielte der VfB die Hessen an die Wand.

Tasci und Bastürk kehrten verletzt von ihren Nationalmannschaften zurück und werden wohl nicht spielen können. Khedira, der sich während der Länderspielpause schonen konnte, sollte wie auch Da Silva wieder einsatzfähig sein.

Mögliche Aufstellung:

Schäfer - Osorio, Meira, Delpierre, Magnin - Hilbert, Pardo, Khedira, Hitzlsperger - Gomez, Cacau

Schiedsrichter ist Peter Gagelmann.

Pressestimmen aus England

The Telegraph

„Zum Frühstück wird McClaren getoastet. Niemand wird seinen Abschied bedauern. Vergesst die 25 Millionen Menschen, deren Identität in der Post verloren gegangen ist. Ein ganzes Land hat seine Identität im durchnässten Wembley verloren. Das Symbol einer Nacht der tausend Tränen war McClaren, der hilflos an seiner Bank stand und sich mit einem Schirm vor dem Regen schützte, wohlwissend, dass ihn der nicht vor dem niederprasselnden Groll und letztendlich dem fallenden Vorhang bewahren würde.“

The Times

„Wir haben Trainer gesehen, von Hagel durchnässt und gepeitscht. Wir haben Anführer gesehen, die in Schnee und beißendem Wind bei ihren Männern sein wollten. Aber wir haben noch nie einen Cheftrainer gesehen - und ganz sicher nicht in England - der in so einem wichtigen Spiel Angst hatte, dass seine Haare nass werden könnten. In der dunkelsten Nacht der jüngsten englischen Fußball-Geschichte haben die Multi-Millionäre des Nationalteams ihre größte Demütigung erlitten. Carsons Auftritt war eine so grausame Horror-Show, dass jeder, der es gesehen hat, viele Nächte lang nicht schlafen wird.“

Daily Mail

„Große Anführer inspirieren ihre Männer zum Ruhm. Steve McClaren wird in Erinnerung bleiben als der Trottel mit dem Regenschirm. Er schien 'Singing in the rain' vorzusingen. Hat er versucht, nach der Leichtigkeit von Fred Astaire zu rufen? Der Schirm, unter dem Steve McClaren letzte Nacht stand, mag ihn vor dem Regen geschützt haben, aber vor nichts anderem. Nicht vor der Flut von Beschimpfungen des verärgerten Wembley-Publikums. Nicht vor dem Urteil, dass ihn als schlechtesten England-Coach der Geschichte ausweist. Und sicher nicht vor der Entlassung.“

The Guardian

„Hoffnungslos, glücklos, hilflos. Steve McClarens Regentschaft war kurz, aber ihre Grässlichkeit wird ihn für immer begleiten. McClaren ging unter als der Schöpfer dieses Fiaskos. Kein Trainer, der in einem Heimspiel mit solchen Konsequenzen drei Gegentore bekommt, kann darauf hoffen, zu bleiben.“

The Independent

„Ein Chaos. Ein Chaos von Matsch, Comebacks, Verzweiflung und Hoffnung, aber am Ende, herzzerbrechend, eine Nacht des Scheiterns. In dieser Nacht hat die so genannte goldene Generation ihren monumentalsten Fehler gemacht.“

Daily Mirror

„England beschämt. Das Ende. Es ist unmöglich für Steve McClaren, seinen Job zu behalten. Nicht nach der letzten Nacht. Nicht nach so etwas. Nicht nach einer der unbeholfensten Vorstellungen eines englischen Teams in den letzten Jahren. Nicht nach einer der dunkelsten Nächte der englischen Fußball Geschichte. Nicht nach McClarens chaotischer Aufstellung. Nicht nach dem Erreichen seiner Grenzen als internationaler Trainer. Entschuldigung für den Macho-Spruch: Aber welche Sorte Anführer stellt sich unter einen Regenschirm?“

The Sun

„England hat der Welt beigebracht, wie man Fußball spielt. Manchmal scheint es, als hätten wir vergessen, das gleiche mit uns selbst zu tun. Nutzlos, jämmerlich, stumpfsinnig, rückgratlos, verzweifelt, Müll. England ist die Lachnummer des europäischen Fußballs.“